Posts mit dem Label autor werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label autor werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 15. Januar 2013

Gedicht: Ein kleiner Augenblick

Heute stelle ich Ihnen ein Gedicht vor, welches schon etwa sechs Jahre alt ist. Zwar bin ich nicht der große Poet, doch hin und wieder hab ich es dann doch mal hinbekommen, diesbezüglich etwas Sinvolles zustande zu bringen.


Ein kleiner Augenblick
© 2007 by M. Fernholz

Das Licht der Sonne,
Durch die Wolken bricht.
Die Strahlen so rein,
Einem Wunder nah,
Ein kleiner Augenblick doch nur.

So sanft ein Falter,
Tanzt um mich herum.
Die Flügel so zart,
Einem Engel gleich,
Ein kleiner Augenblick doch nur.

Wasser vom Regen,
Rinnt am Stein hinab.
Die Tropfen so klar,
Einem Kristall nah,
Ein kleiner Augenblick doch nur.

Von Dir die Küsse,
Auf den Lippen spür´.
Die Sinne so wirr,
Einem Chaos gleich,
Ein kleiner Augenblick doch nur.

Zerbrochen meine Kraft,
Wie ein Glas so leicht.

Es fließt die Träne,
Auf der Haut entlang.
So traurig bin ich,
Einer Ohnmacht nah.
Der Abschied fällt mir schwer von Dir.


Weitere Gedichte

Wie zu Beginn schon erwähnt, gelingt es mir selten, Gedichte zu schreiben, doch zwei habe ich einst noch verfasst. Diese sind bei PageWizz zu finden: Rosenblütenduft und Sternenklare Nacht.

Freitag, 21. Dezember 2012

Alles für die Katz

Der Künstler Manuel macht sich dran, für seine Geliebte ein Dinner vorzubereiten. Am heutigen Abend hat er nämlich vor, ihr zu beichten, dass er mehr will als nur eine sexuelle Beziehung. Doch vergeblich und voller Sehnsucht wartet Manuel - Susanne will einfach nicht erscheinen. Als der Künstler jedoch noch eine Zutat für das Essen aus der Gefriertruhe, welche sich auf dem Dachboden des Hauses befindet, holt, stellt er fest, dass seine Affäre längst da ist.

Leseprobe:

„Ich wusste doch, dass ich etwas vergessen hatte“ fluche ich, während ich die Zutaten zurechtlege und meine auf dem Stuhl sitzende Perserkatze wie erschrocken zu mir rüber sieht. Die beiden Rotbarsche liegen auf dem auseinandergefalteten Pergamentpapier. Auch die Tomaten, Zwiebeln und Champignons sowie die Aubergine sind auf der großen Arbeitsplatte verteilt. Doch die Scampis fehlen. Zwar sollten sie nicht das Hauptgericht werden, dennoch hätte ich sie gern als interessante Beilage dabei gehabt. Kurz überlege ich. Dann ist mir klar, dass ich tatsächlich noch welche der kleinen Krebstiere habe. Oben im ausgebauten Dachgeschoss; in der Tiefkühltruhe. Nur leider sind es keine frischen, sondern solche aus dem Supermarkt.
 Mir persönlich reicht es, die Scampis aus der Tüte zu verwenden, doch gerade heute will ich ein ganz besonderes Menü zaubern. Dies hat nämlich einen ganz bestimmten Grund. In einer knappen Stunde würde sie an meiner Haustür klingeln, um anschließend mit mir zu dinnieren.
 Die Rede ist von Susanne, meiner Geliebten. Eigentlich hasse ich diesen Begriff. Dies hängt damit zusammen, dass ich sie gern als ständige Partnerin hätte. Aus diesem Grunde beschloss ich auch, das heutige Fischgericht zuzubereiten.
 Eindeutig klar ist auch, dass wir uns darauf geeinigt hatten, nur eine sexuelle Beziehung zu führen. Doch nun will ich mehr - ich hab mich in sie verliebt. Weshalb ich dieses Empfinden habe, weiß ich gar nicht so recht, denn sie ist von Natur aus sehr schweigsam. Vielleicht ist auch genau dies der Grund dafür, Susanne ständig bei mir haben zu wollen. Ihre geheimnisvolle Art treibt mich regelrecht dazu, mehr über sie zu erfahren. Nur habe ich keine Ahnung, wie ich es ihr gestehen soll. Nicht einmal wie sie darauf reagieren wird, wage ich mir auszumalen. Krampfhaft lege ich mir gedanklich Worte zurecht, aber momentan bin ich zu unkonzentriert - ich warte wohl besser die Situation ab. Doch ich muss es ihr heute sagen, es ist der beste Zeitpunkt dafür. Und bevor sie sich eventuell für jemand anderen entscheidet, drängt meine Angst dahingehend, mich ihr in diesem Punkt zu offenbaren. Ich habe wirklich Angst, dass Susanne mich verlassen könnte.

Kurzgeschichte "Alles für die Katz"

Die Kurzgeschichte "Alles für die Katz" ist Bestandteil der 240 Seiten starken Anthologie COLDCUT, in der sich zudem eine weitere Kurzgeschichte, der Roman "Border - Niemand entkommt dem Spiel" sowie zwei Novellen befinden.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Actiongeladener Horrorthriller

Sind Sie abenteuerlustig? Wenn ja, dann kann das sehr gefährlich, ja sogar tödlich sein. Den sieben Protagonisten des actiongeladenen Horrorthrillers "Border - Niemand entkommt dem Spiel" von M. Fernholz jedenfalls stellen schnell fest, dass sich ihre Abenteuerlust als gefährliches Unterfangen entpuppt - trotzdem kommt die Erkenntnis zu spät.

Nun ja, die Kombination aus Euphorie sowie die Aussicht auf finanziellen Zufluss veranlasst die sieben Personen letztendlich an dieser Aktion teilzunehmen. Und jeder von ihnen nimmt das bevorstehende Spiel auf die leichte Schulter. Doch mit dem, was während des Spielverlaufs passiert, damit hat nun keiner gerechnet. Und die zu lösenden Rätsel und zu überwindenden Hindernisse sind auch nicht ohne.  

Kleine Leseprobe erwünscht?

Ein Stück aus Kapitel 8 der Story "Border - Niemand entkommt dem Spiel":


„Habt ihr euch mal die ganzen Bücher hier angeschaut?“, fragt Steven plötzlich, wobei er auf die Wand hinter sich zeigt und die Hand einmal in die Runde kreisen lässt. Dazu kommentiert er: „Ich finde es äußerst suspekt, dass der größte Teil dieser Bücher über Psychologie, Psychiatrie, Massenmörder und ... düstere Legenden handelt.“
 Stille!
 Vorhin, nachdem Huntmann verschwunden war, und die Spieler damit beschäftigt waren, die Getränke und Leckereien hier ins Wohnzimmer zu schaffen, machte Steven sich dran, die Räumlichkeiten des Hauses näher zu begutachten. Und natürlich schenkte er auch den Bücherregalen besondere Aufmerksamkeit. Bevor Steven vor zwölf Jahren für drei Jahre wegen schwerer Körperverletzung ins Gefängnis musste, hatte er mit Büchern absolut nichts zu tun. Dort aber begann sein Interesse an Lektüre – was soll man in Gefangenschaft außer Sport und Lesen auch machen -, und er verschlang so ziemlich alles, was er in die Finger bekommen konnte. Er verstand, was es bedeutet, geschriebene Worte aufzusaugen und sein eigenes Wissen zu erweitern.
M. Fernholz "Border - Niemand entkommt dem Spiel"
 Ob er das Gedankengut seiner Entdeckung hier im Haus ernst nehmen soll oder nicht, kann er sich allerdings nicht beantworten, denn er weiß ja nicht, weshalb der Gastgeber ausschließlich nur solche Lektüre liest. Jener könnte nämlich Kriminologe, Psychologe oder ähnliches sein, zumindest ein einfaches Interesse daran haben.
 Juliane schiebt den Pony ihrer langen Haare etwas zur Seite. Ängstlich schaut sie Steven anschließend an. Alle anderen starren ebenfalls zu ihm und sind still. Niemand sagt auch nur den leisesten Ton. Jeder Einzelne überlegt, lässt sich das eben Gesagte noch einmal durch den Kopf gehen, wobei alle zusammen das umschlingende Bücherregal vorsichtig und respektvoll, beinahe ehrfürchtig begutachten. Was ist, wenn an Stevens Bedenken etwas dran ist?

Das Buch "Border - Niemand entkommt dem Spiel"

Der actiongeladene Horrorthriller von M. Fernholz ist als Softcover erhältlich und umfasst 172 Seiten. Ursprünglich war der Roman als Drehbuch konzipiert, jedoch entschied sich der Autor, die Story dennoch zusätzlich in Prosaform niederzuschreiben, um auch den klassischen Leseratten an der Story teilhaben zu lassen.

Viel Spaß beim Gruseln und Erleben dieser ungewöhnlichen Geschichte mit den verschiedenen Charakteren, die bezüglich des Spiels aus unterschiedlichsten Motivationen heraus zum Handeln gezwungen sind. Aber lesen Sie selbst: Border - Niemand entkommt dem Spiel